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| Kurzbeschreibung: | | Kurt Gödel hatte die geniale Idee, eine Aussage der Form -Ich bin nicht beweisbar- zu untersuchen. Stimmt sie, kann man sie nicht beweisen. Ist sie eine Lüge, kann man sie beweisen; dann hat man etwas bewiesen, das nicht stimmt. Die Aussage ist nur wahr, wenn sie nicht bewiesen werden kann. Es gibt folglich wahre Aussagen, die sich nicht beweisen lassen. Diese Erkenntnis, daß unserer Erkenntnis prinzipiell Grenzen gesetzt sind - der Gödelsche Unvollständigkeitssatz -, hat die Mathematik und Philosophie des 20. Jahrhunderts zutiefst erschüttert. Wie kam es zu ihr, und welche Konsequenzen hat sie?
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